10.02.2015 20:47
EAEL: WEV Lions vs. EHC Südtirol

Drittelresultate ( 2:1 ; 1:2 ; 1:2 ).
Zuschauer in der ASH 3: ca. 50.

Beide Teams waren dieses Mal stark geschwächt und mussten mit wenig Spielern gegeneinander antreten. Auf der Seite der Lions befanden sich 13 Feldspieler und auf Seitens der EHC Südtiroler sogar nur 7 Feldspieler. Trotz dieser Spielerdifferenz konnten die Südtiroler sich durchsetzen.

Bis zur 11. Spielminute konnten die Lions durch Oscar Machart und Alexander Reiter schnell mit 2:0 in Führung gehen. Auch der Tormann der Lions hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Schuss abbekommen, jedoch in der 12. Spielminute kam auch schon der erste Schuss der Südtiroler und konnten sofort ihr erstes Tor erzielen.

Leicht unkonzentriert wirkten die Lions am Anfang des 2. Drittels und so konnten die Südtiroler gleich zum 2:2 ausgleichen und durch ein weiteres Tor sogar in Führung gehen. Die Lions konnten jedoch wiederum durch ein Tor von Benjamin Politor auf 3:3 ausgleichen.

Kurz vor Ende des 2. Drittels versuchten die Südtiroler mit einem Time-out nochmals kurz Kräfte zu sammeln und hatten in mehreren Versuchen erfolgreich die Verteidigung der Lions überrannt obwohl dieses Mal Christian Balham zur Stelle und konnte ein weiters Tor vor der Drittelpause verhindern.

Nach einer ungewöhnlichen Drittelpause, in der die Eismaschine durch ein technisches Gebrechen durch eine zweite vom Eis abgeschleppt werden worden war, gingen die Lions erneut in einen Rückstand von 3:4. Durch eine sehr schöne Kombination von Alexander Quendler auf Vincenz Peters konnten die Lions aber gleich darauf wieder auf 4:4 ausgleichen. Nach diesem Tor kam es zu vermehrten Strafen auf beiden Seiten und es brach auch ein wenig die Hektik aus.

Das Spiel neignete sich dem Ende zu und es gab unzählige Chancen wiederum auf beiden Seiten ohne Erfolg. Durch eine letzte Strafe von Alexander Reiter kamen die Südtiroler 36 Sekunden vor Schluss zu einem Powerplay und konnten sofort 23 Sekunden vor Schluss ein Tor erziehlen und die Partie für sich entscheiden. Die Lions versuchen die letzten Sekunden mit einem weiteren Feldspieler via "Empty-Net" den Ausgleichstreffer zu erziehlen jedoch ohne Erfolg.

Zusammenfassend haben sich die 7 Südtiroler einfach besser geschlagen als unsere Lions da die Tor-Chancen einfach nicht richtig umgesetzt worden sind bzw. der Gegner schlichtweg unterschätzt worder war.

Details zum Spiel: Spielbericht-Link